Germersheim – „Durch die Nähe zu Frankreich sind wir prädestiniert, um uns an den Europawochen im Mai 2025 zu beteiligen. Allerdings bin ich mir dessen bewusst, dass gerade in der heutigen Zeit die Ressourcen im Ehrenamt begrenzt sind. Dennoch hoffe ich, dass Vereine, Verbände, Schulen oder sonstige Einrichtungen aus unserem Landkreis Möglichkeiten finden, um mit eigenen Aktionen oder Beiträgen die Europawochen 2025 mit Leben zu füllen.“
Landrat Martin Brandl unterstützt mit seinem Appell einen Aufruf der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, die vom 30. April bis 31. Mai die Europawochen 2025 in Rheinland-Pfalz ausgerufen hat. Wer sich mit einer Aktion oder einem Projekt beteiligen möchte, kann Förderungen in Höhe von bis zu 2.000 Euro beantragen; die maximale Fördersumme für Schulen beträgt 1.000 Euro.
Gefördert werden Vorhaben wie beispielsweise Workshops, Seminare, Jugendbegegnungen, Vorträge, Schulbesuche, Sport-, Bildungs- oder Kulturveranstaltungen, die einen multiplizierenden Effekt aufweisen und möglichst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Schwerpunkte der Europawochen sind in diesem Jahr entweder die europäische Friedensgeschichte, nachdem vor 80 Jahren der zweite Weltkrieg geendet hat, die grenzüberschreitende und internationale Jugendbegegnung in Europa und als letzter Schwerpunkt die polnische EU-Ratspräsidentschaft und damit verbunden die Chancen für die rheinland-pfälzisch-polnische Zusammenarbeit.
Die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz kann ausgewählte Veranstaltungen und Projekte sowohl mit Informationsmaterialien unterstützen, als auch finanzielle Zuschüsse gewähren. Anträge für einen Zuschuss von maximal 2.000 Euro müssen bis spätestens 16. März 2025 per E-Mail an europa@stk.rlp.de gerichtet werden. Für Veranstaltungen, die zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr stattfinden, gilt der 12. Juli 2025 als Antragsfrist.
Sämtliche Informationen, Anträge, Merkblätter und dergleichen, gibt es auf der Internetseite www.europa.rlp.de/europa-leben/europawoche.
Quelle: Kreisverwaltung Germersheim, Logo: Staatskanzlei