Ludwigshafen – Wie schafft man perfekte Bedingungen zum Segeln? Kann künstliche Intelligenz das Schulwesen revolutionieren? Wie entwickelt man eine effiziente Datenbrille? Diese Forschungsfragen könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber eines gemeinsam: Neugierige Jugendliche haben sie für „Jugend forscht“ entwickelt und untersucht.

BASF lädt vom 8. bis 10. April 2025 unter dem Motto „Macht aus Fragen Antworten“ zum 60. Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz von „Jugend forscht“ ein. Insgesamt präsentieren 56 junge Forscherinnen und Forscher ihre 40 Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Projekte und Teilnehmer am Mittwoch, 9. April 2025, von 13.30 bis 15.30 Uhr und am Donnerstag, 10. April 2025, von 9 bis 10.15 Uhr, im BASF-Feierabendhaus kennenzulernen. In der anschließenden Feierstunde am Donnerstag von 10.30 bis 12.45 Uhr ehren Landeswettbewerbsleiter Raimund Leibold und Dr. Joachim Wünn, Landespatenbeauftragter von BASF, die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs. Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, spricht ein virtuelles Grußwort, Dr. Helmut Winterling, Leiter der globalen Forschung bei BASF SE, begrüßt die Gäste vor Ort.

„Zum Glück haben viele junge Menschen innovative Ideen für die Herausforderungen der Zukunft. Bei ‚Jugend forscht‘ haben wir die Gelegenheit, ihre vielversprechenden Lösungsansätze zu sehen, an denen sie teilweise jahrelang auf hohem Niveau gearbeitet haben.“

Dr. Joachim Wünn

Social-Media-Entzug, was Mikrowellen mit Basilikumpflanzen zu tun haben und ein windgetriebenes Fahrzeug 

Den Sprung ins Landesfinale nach Ludwigshafen schaffte unter anderem Luise Frössler vom Humboldt-Gymnasium in Trier. Sie untersuchte, wie sich ein zweiwöchiger Social-Media-Entzug auf das Stresssystem von Jugendlichen auswirkt. Sie fand unter anderem mit Hilfe von Fitnessarmbändern heraus, dass sich die Stressparameter der Jugendlichen im Verlauf der Testphase signifikant reduzierten. Marie Sofie Diederich vom Martinus Gymnasium Linz in Linz am Rhein erforschte in ihrem Projekt, ob Mikrowellen schädlich sind oder nicht, indem sie Experimente mit Basilikumpflanzen durchführte. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass mikrowellenbehandeltes Wasser das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen könnte. Im Fachgebiet Technik geht Sebastian Hänseroth vom Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim der Frage nach, ob sich ein vom Wind angetriebenes Fahrzeug ohne zusätzlichen Antrieb schneller in Windrichtung bewegen kann als der Wind, der es antreibt. Die überraschende Antwort lautet: Ja! Warum das so ist, zeigt er an seinem Jugend-forscht-Stand im BASF-Feierabendhaus.

Für die Siegerinnen und Sieger des Landeswettbewerbs geht es vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 zum Bundesfinale nach Hamburg. Bundesweit haben sich in diesem Jahr rund 10.350 Jugendliche bei „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ mit Projekten in den sieben Fachgebieten beteiligt. Rheinland-Pfalz liegt mit insgesamt 895 Anmeldungen gemessen an den Anmeldezahlen auf Platz 5 im Ranking der Bundesländer.

BASF unterstützt Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb "Jugend forscht" seit 1966 als Patenunternehmen in Rheinland-Pfalz und seit 1994 auch in Brandenburg. BASF Lampertheim richtet seit 2015 den Regionalwettbewerb Hessen Bergstraße aus. Zudem war BASF bereits dreimal Ausrichter des Bundeswettbewerbs.

Quelle: BASF SE